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MUSICAL with one prologue, 21 scenes and one epilogue

Book and lyrics by ANNA HURKMANS Music by RAFFAELE PAGLIONE

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Im Prolog sehen wir die letzten Momente von Vincents Leben. Tief deprimiert äußert er seinen Hass auf die Raben, die die Kornfelder zerfressen.Er leiht sich von seiner Hauswirtin eine Pistole um sie zu erschrecken. In seinem Delirium sieht er die schwarzen, drohenden Raben um ihn tanzen. Man hört einen Schuss; Vincent liegt im Todeskrampf auf der Erde.

Die erste Szene beginnt mit einem nach seinem Tode stattfindenden Prozess, der von einem himmlischen Gerichtshof verordnet worden ist. Vincent wird aufgefordert, sich zu entlasten, indem er den Grund seiner Tat erläutern soll. Die Rolle des Strafverteidigers wird von seinem Bruder Theo, der ihn schon immer und auf jede Weise unterstützt hatte, übernommen.

In den darauffolgenden Szenen werden die wichtigsten Episoden aus Vincents Leben gezeigt, eine lange Folge des Scheiterns: zuerst als Angestellter eines Kunsthändlers, dann als Französischlehrer und als protestantischer Prediger. Seine Liebesgeschichte mit der Prostituierten Sien nimmt ein schlimmes Ende: er hatte sie mit ihrem Töchterchen von der Strasse geholt und aufgenommen und versucht sie zum rechten Weg zurückzufùhren. Aber sie verlässt ihn um ihren alten Beruf wiederaufzunehmen. Auch seine Freundschaft mit dem Malerkollegen Gauguin endet tragisch: nach einem heftigen Streit schneidet sich Vincent ein Ohr ab und bringt es in ein Bordell.

Die Bürger des provenzalischen Städchen Arles, wo er innerliche Ruhe und Inspiration zu finden erhofft hatte, verjagen ihn als Verrückten. Vincent, dem es in seinem ganzen Leben nur gelungen war, ein einziges Gemälde zu verkaufen, fällt in eine tiefe Depression. Nachdem er in wenigen Tagen einige seiner ergreifendsten Werke gemalt hat, erschießt er sich in einem von seinen geliebten Kornfeldern.

„Ich habe zusehr gelitten" sind die Worte, mit denen er sich in dem Endsong entschuldigt.

 

 

 

 

WebMaster: Ernesto Mazuelos ernes.to@tiscali.it